Wie mache ich meinen Blog erfolgreich?

Wie mache ich meinen Blog erfolgreich?

Wie mache ich meinen Blog erfolgreich?

Wir freuen uns die Online-Marketing-Agentur artaxo als SEO Experten für unseren Blog als Gastautoren gewonnen zu haben. Patrick und Kerstin von artaxo waren bereits Sprecher auf der #blogst14 und der MiniBLOGST 2016 in Berlin. In mehreren Gastartikel gibt artaxo Euch wichtige Tipps rund um die richtige Suchmaschinenoptimierung und Eure Positionierung. Weitere Artikel in dieser Reihe:

#1 Inhalt, Positionierung, Zielgruppe – worauf es beim Bloggen ankommt

 

Wie wird mein Blog erfolgreich?

Blogger sind immer darauf aus, gute Inhalte zu erschaffen. Das allein reicht allerdings nicht aus, um viele Leser zu erreichen. Ebenso wichtig ist es, den Blog für Suchmaschinen zu optimieren. Wie das geht und was es sonst zu beachten gibt, erfahrt Ihr hier.

Was ist SEO?

Suchmaschinenoptimierung – oder SEO, für Search Engine Optimization – klingt oft etwas abstrakt und abschreckend. Dabei handelt es sich um einen ganz einfachen Prozess. Wusstet Ihr, dass jeder von uns selbst eine Suchmaschine ist? Hier ein kurzes Beispiel: Ihr werdet gefragt, was Eurer Meinung nach der beste Reise-Blog ist. Daraufhin tut ihr genau das, was Google jeden Tag tut. Ihr bewertet nach selbstausgewählten Kriterien, welche der Euch bekannten Reise-Blogs Eurer Meinung nach am besten sind. So könnten Euch Design, Schreibstil und Bildqualität wichtig sein. Möglicherweise bewertet Ihr Reise-Blogs auch nur schlicht nach dem Grad der Bekanntheit. Abschließend präsentiert Ihr dem Fragenden eine Reihe von Ergebnissen – genau wie es Google auch tut.

Wie wird mein Blog erfolgreich?

Wenn man Google nach „reiseblog“ fragt, wird zuerst eine Unterseite von travelontoast.de und danach die Website weltenbummlermag.de empfohlen. Das sind laut Google also die zwei relevantesten Seiten für den Suchbegriff „reiseblog“. Und da die meisten User Googles Empfehlung Glauben schenken, bekommt man mehr Besucher, je weiter oben man auf der Ergebnisseite zu finden ist.

Google zieht dazu eine große Vielzahl von Bewertungskriterien heran. Bei der Suchmaschinenoptimierung geht es nun darum, diese Kriterien zu kennen und eine Website anhand dieser zu optimieren, um möglichst weit oben in den Suchergebnissen platziert zu werden. So viel zur Theorie.

Die Zeiten, in denen man mit unlauteren SEO-Tricks nach ganz oben kam, sind längst vorbei. SEO ist heute als unterstützendes Werkzeug für Euren Inhalt zu betrachten. Es ist wie eine Form, in die Euer Inhalt gegossen wird: Sie muss passen, sonst geht der Inhalt verloren. Ohne den passenden Inhalt, bleibt es aber eine leere Form.

Die wichtigsten Rankingfaktoren

Okay, schon klar, Ihr wollt jetzt endlich wissen, wie man einen Blog optimiert. Die komplette Liste der Kriterien, die zur Bewertung von Inhalten im Web herangezogen werden, hält Google geheim. Darum möchten wir Euch nur die wichtigsten Rankingfaktoren aufzeigen und Schritt für Schritt erklären, wie Ihr Euren Blog mit relativ einfachen Methoden leichter auffindbar macht und mehr Leser erreicht.

Es wird dabei zwischen sogenannten OnPage- und OffPage-Faktoren unterschieden. Bei Letzteren geht es darum, wie man im Internet über Euren Blog spricht. Ein wichtiges Kriterium sind zum Beispiel Links, mit denen andere Seiten auf Euch hinweisen. Diese wertet Google als Empfehlung. Je stärker die verlinkende Seite in den Augen von Google ist, desto wichtiger findet die Suchmaschine den verweisenden Link. Wenn Euer Blog gut ist, wird er automatisch Empfehlungen von genug passenden Seiten bekommen.

OnPage-Faktoren hingegen betreffen alle technischen sowie inhaltlichen Elemente auf der Website, bzw. auf dem Blog. Auf diese habt ihr direkten Einfluss, weshalb wir im Folgenden ausschließlich diese thematisieren.

Unsere Expertentipps für einen schnellen Traffic-Zuwachs

SEO ist mittlerweile mehr als das bloße Optimieren für Suchmaschinen. Denn Google und Co. sind heute so schlau, ebenfalls User-Signale auszuwerten. Das bedeutet, dass Websites, die echten Menschen gefallen, in der Regel auch von Suchmaschinen als positiv bewertet werden, selbst wenn andere Faktoren unstimmig sind. Die beiden Zielgruppen Suchmaschine und Mensch wachsen somit immer weiter zusammen. Überlegt also zuerst, was Eure Leser wollen. Dann klappt es meist auch mit der Suchmaschine.

Nutzt WordPress + Yoast

Als Grundlage für einen Blog dient ein Content Management System (CMS). Das Bekannteste heißt WordPress. Das ist technisch ausgereift, sehr einfach zu bedienen und ebenso einfach erweiterbar. So solltet Ihr das Yoast SEO-Plugin installieren, das euch mögliches Potenzial aufzeigt und hilfreiche SEO-Tipps gibt. Wenn Ihr mehr über das Plugin erfahren wollt schaut doch mal hier vorbei.

Optimiert Eure Snippets (Metatags)

Im untenstehenden Bild seht Ihr das Google Snippet unserer Website. Ein Snippet besteht immer mindestens aus dem Title, der URL und einer Beschreibung (Meta-Description). Der Titel ist einer der wichtigsten Rankingfaktoren für Google. Diesen solltet Ihr also immer (für jede Seite) optimieren. Obwohl die Meta Description kein direkter Rankingfaktor für Google ist, solltet Ihr auch sie immer bearbeiten, denn das Google Snippet ist oft das erste, was ein Leser von Eurem Blog sieht. Wie bei Zeitungsartikeln entscheiden häufig Headline und Einleitung darüber, ob ein Artikel gelesen oder überblättert wird. Wenn Ihr also die Metatags ansprechend gestaltet, erhöht Ihr die Wahrscheinlichkeit, dass ein Leser auf den Link klicken und Eure Seite besuchen wird. Im Title solltet Ihr kurz erklären, was das Hauptthema der jeweiligen Seite ist (also das jeweilige Artikelthema oder zum Beispiel die Kernthemen Eures Blogs bei Eurer Startseite). Gut ist es auch, wenn Ihr am Ende den Namen Eures Blogs anhängt. Suchende, die Euch bereits kennen und mögen, werden so eher auf Euren Beitrag klicken. In der Beschreibung könnt Ihr dann etwas näher ausführen, was diese Seite besonders lesenswert macht. Aber Vorsicht, es gibt jeweils eine Maximallänge. Mit dem Serpsimulator könnt Ihr im Vorfeld die korrekte Länge finden (auch das Yoast-Plugin hilft dabei).

google-artaxo-snippet

Nochmal in Kurzform:

Der Titel:

  • Maximallänge ca. 70 Zeichen

  • Keywords im vorderen Bereich platzieren

  • Brand (Blognamen) im hinteren Bereich platzieren

  • Klick-anregend

  • Einzigartig


 

Die Description:

  • Maximallänge ca. 150 Zeichen

  • Keywords im vorderen Bereich platzieren

  • Klick-anregend

  • Einzigartig

  • „Call to Action“ empfehlenswert


 

Beachtet Pagespeed

Eine langsame Seite mag keiner, weder Google noch Nutzer. Deshalb solltet Ihr die Ladegeschwindigkeit Eures Blogs immer im Auge behalten. Google mag Seiten, die maximal 1,5 Sekunden zum Laden benötigen. Mit Googles Tool PageSpeed Insights bekommt Ihr einen guten Überblick über die Geschwindigkeit Eures Blogs und nützliche Tipps zur Optimierung. Mit der Nutzung von WordPress seid Ihr wahrscheinlich schon ganz gut aufgestellt. Achtet außerdem darauf, keine allzu großen Bilder zu verwenden. Ein halbes Megabyte (500 kB) sollte für die meisten Bilder genügen.

Optimiert für mobile Endgeräte

In vielen Ländern wird über Smartphones bereits ein höheres Datenvolumen verbraucht als über Desktop Computer. Das bedeutet, dass Euer Blog auf jeden Fall für mobile Endgeräte optimiert sein sollte. Das Einfachste ist, ein Responsive Design für die Website zu nutzen. Dieses passt sich automatisch an die Displaygröße des Nutzers an. Viele Vorlagen bei WordPress sind übrigens responsiv. Über das Pagespeed Tool bekommt Ihr ebenfalls gute Hinweise zur Optimierung für Smartphones. Zusätzlich gibt es von Google noch ein weiteres Tool, das Euch zeigt, ob Euer Blog mobile friendly ist.

Behaltet die Daten im Auge

Zwei wichtige und auch ziemlich coole Tools kommen ebenfalls von Google und versorgen Euch mit Zahlen und Daten über Euren Blog. Mit der Search Console und Google Analytics erfahrt Ihr, wie und wann Leser auf Eure Seite finden, welche Seiten besonders populär sind, wie viele Menschen Ihr erreicht und noch viel mehr. So findet Ihr beispielsweise schnell heraus, welche Inhalte gut ankommen und was Ihr in Zukunft besser lassen solltet. Weitere Infos findet Ihr im vierten Teil dieser Reihe.

Interne Verlinkungen setzen

Ihr solltet versuchen, Eure Seite intern möglichst gut zu vernetzen bzw. zu strukturieren. Das hilft sowohl Suchmaschinen als auch Nutzern, ältere Artikel oder andere Unterseiten zu finden und einen Überblick zu behalten. Dazu solltet Ihr sinnvolle Kategorien erstellen. Auf unserem Blog SEO-Trainee.de beispielsweise ordnen wir jeden Artikel in eine von sechs Kategorien ein. Zusätzlich versehen wir Artikel mit verschiedenen Schlagwörtern und stellen diese in einer Schlagwort-Wolke (rechts) dar. Am besten ist es, wenn jede Seite von der Startseite aus in wenigen Klicks erreichbar ist. Außerdem empfiehlt es sich, innerhalb von Artikeln auf andere Artikel Eures Blogs zu verlinken – wenn es denn passt. Beachtet dabei in jedem Fall, dass der Linktext passt. Der Verweis zu einem Reisebericht für Griechenland sollte zum Beispiel hinter den Worten „Griechenland-Reise“ liegen und nicht bloß hinter „Artikel“.

seo-trainee-beispiel

In Kürze

Nochmal: SEO ist wie eine Form, in die Euer Inhalt gegossen wird: Sie muss passen, sonst geht der Inhalt verloren. Ohne den passenden Inhalt bleibt es aber eine leere Form. Das Schöne ist, dass man mit WordPress meist schon auf einer sehr guten Grundlage aufbaut. Darüber hinaus solltet Ihr unsere SEO-Basics draufhaben. Andernfalls habt Ihr einen Wettbewerbsnachteil und verschwindet in den Tiefen des Internets.

Über artaxo

Seit dem Jahr 2000 ist die Hamburger Agentur artaxo im Online Marketing tätig. Mit dem Fokus auf den Bereichen Content Marketing und Suchmaschinenoptimierung (SEO) bringt die Agentur zunehmend Influencer und Unternehmen zusammen, veranstaltet Bloggerevents und bietet Workshops an.

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1 Kommentar
  • Gabriele

    6. April 2017 at 10:04 Antworten

    Toller Artikel.
    Lieben Dank für die Infos

    Gabriele – Gabriele immerschön.

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