FACEBOOK ADS für Blogger – Teil 1: Grundlagen

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FACEBOOK ADS für Blogger – Teil 1: Grundlagen

 

Facebook Ads – oha! Für viele ein Buch mit sieben Siegeln. wir wollen etwas Licht ins Dunkel bringen und freuen uns sehr Jenni von KuneCoco als Gastautorin an Bord zu haben. Jenni ist nicht nur Bloggerin sondern macht genau diese FacebookAds unter anderem auch beruflich. Heute verrät sie Euch erstmal ein paar wichtige Grundlagen und wir freuen uns schon jetzt auf weitere Beiträge von Jenni!

Habt ihr schon einmal Ads auf Facebook geschaltet? Eine tolle Werbemöglichkeit für uns Blogger, denn mit wenig Geld können wir hier – mit der richtigen Zielgruppeneinstellung – unserer relevanten Zielgruppe unseren Blogcontent präsentieren. Wie ihr tolle Werbeanzeigen schaltet, die auch genau die Leute erreichen, die ihr damit erreichen möchtet, dafür gebe ich euch in den kommenden Blogposts einige Tipps und Tricks an die Hand. Auch, wenn ihr euch mit dem Thema bisher noch garnicht auseinandergesetzt habt – ich fange ganz von vorne an.

Warum sollte ich als Blogger Anzeigen schalten?

  • Die organische Reichweite sinkt immer mehr. Das liegt zum einen daran, dass sich immer mehr Content auf Facebook tummelt, die User aber nicht zwingend mehr Zeit auf der Plattform verbringen. Es ist also schlicht nicht mehr möglich, ALLES zu sehen.
  • Fangewinnung: Wir können mit unseren Ads neue Leute finden, für die unser Blog spannend ist und sie so zu Facebook- und Blogfans machen.
  • Interaktionssteigerung: Mit Ads können wir die Interaktionsrate unserer Facebookbeiträge pushen. Interaktionen sind Kommentare, Likes, Shares oder auch Klicks auf Links oder Videos.
  • Bei Onlineshops: Verkäufe steigern! Wir können auch gezielte Anzeigen für unseren Onlineshop schalten. Oder auch besondere Angebote bewerben.
  • Statistiken: Wer mit Zahlen auf Kriegsfuß steht, wird vielleicht genervt den Kopf schütteln. Aber glaube mir: Über die Statistiken zu deinen geschalteten Anzeigen kannst du so einiges über deine Zielgruppe erfahren. Doch dies ist einen eigenen Beitrag wert und wird ein andermal thematisiert.

Eines sei aber auch gesagt: Ihr MÜSST keine Ads bei Facebook schalten. Du bist auch ein wunderbarer Blogger ohne eine einzige Anzeigenschaltung. Keine Lust, für Werbung zu zahlen? Dann lasst es und postet eure Beiträge ganz ohne zugehörige Anzeige. Auch das ist gut und richtig.

Werbeanzeigenmanager, Businessmanager, Power Editor? Hä? Ich mach lieber alles über die Seite.

NEEEEIN! Tut es niiiiicht! Ich weiß, es erscheint auf den ersten Blick viel einfacher, eure Seitenbeiträge einfach über diesen Button auf eurer Facebook-Seite zu boosten, aber glaubt mir: Ihr verschwendet bares Geld! Der Werbeanzeigenmanager mag auf den ersten Blick vielleicht zu kompliziert erscheinen, aber ihr könnt viel feinere Einstellungen vornehmen und genauer bestimmen, wofür ihr euer Geld ausgeben wollt. Niemandem bringt eine schlecht eingestellte Werbeanzeige was –außer dem Geldbeutel von Herrn Zuckerberg, der freut sich.

Aber was ist eigentlich der Unterschied zwischen Werbeanzeigenmanager, Businessmanager und Power Editor? Die gute Nachricht: Für die allermeisten Blogger reicht es, nur den Werbeanzeigenmanager zu nutzen. Ein Businessmanager wird erst dann interessant, wenn ihr mehrere Werbekonten verwaltet (zum Beispiel mehrere Blogs mit getrennten Werbekonten betreut). Hier werden alle Benachrichtigungen der Seiten, die ihr verwaltet, nicht mehr in eurem Privatkonto angezeigt. Seid ihr also ganz normal bei Facebook eingeloggt, bekommt ihr nicht über das Weltkugelsymbol mitgeteilt, wenn jemand einen Beitrag eurer Seite geliked oder eine Nachricht geschrieben hat. Hierfür müsstet ihr dann in den Businessmanager wechseln. Praktisch, wenn man blogbezogenes von privatem trennen will. Für die meisten von uns aber wahrscheinlich eher uncool, weil man so alles verpasst, was auf seiner Seite abgeht, wenn man sie nicht direkt aufruft bzw. in den Businessmanager switcht. Der Power Editor ist ein Tool, den du sowohl als Nutzer des Businessmanagers, als auch des normalen Werbeanzeigenmanagers nutzen kannst. Hiermit sind noch einmal mehr Einstellungsmöglichkeiten justierbar und du kannst sehr viele Werbeanzeigen auf einmal verwalten. Auch das ist bei den meisten von uns erst einmal nicht nötig. Für uns als Blogger also erst einmal nur wichtig: Der Werbeanzeigenmanager.

Werbeanzeigenmanager  

  • Verwaltung deines Werbekontos

Businessmanager

  • Verwaltung von mehreren Fanseiten und Werbekonten
  • Trennung von Privat und Business
  • Vergabe verschiedener Rollen (mehrere User können mit unterschiedlichen Rechten im Konto arbeiten)

 Power Editor

  • Tool zum Verwalten von Werbeanzeigen
  • Nützlich für viele, gleichzeitig laufende Werbeanzeigen
  • Noch feinere Einstellungsmöglichkeiten für Ads

Ihr findet den Werbeanzeigenmanager, wenn ihr auf das kleine abwärtszeigende Dreieck ganz oben rechts in der Navigationsleiste von Facebook klickt. Oder einfach hier. Dort gelangt ihr zur Übersicht über eure Werbekonten. Legt euch eines an, falls ihr noch keins habt. Wenn ihr bereits eines habt, klickt auf den Namen und gelangt damit zur Übersicht:

Facebook AdsVon hier aus könnt ihr auf „+ Kampagne erstellen“ oder oben rechts auf den grünen Button „Werbeanzeige erstellen“ klicken. Dann gelangt ihr direkt zur Erstellung eurer Werbeanzeige: Facebook Ads für Blogger – Teil 1: Grundlagen

Was sich hinter all den Marketingzielen verbirgt und welches Anzeigenformat für welchen Content am geeignetsten ist, darum wird es in einem der nächsten Teile gehen. Sollet ihr in der Zwischenzeit Fragen haben, stellt sie gerne hier im Blog als Kommentar – ich gehe in den zukünftigen Teilen gern auf eure Fragen ein!

Diesen Post für später merken:

FACEBOOK ADS für Blogger – Teil 1: Grundlagen

Facebook Ads für Blogger – Teil 2: Werbeanzeigen-Kampagnenstruktur

Es folgen diese Artikel:

Facebook Ads für Blogger – Teil 2: Webeanzeigenstuktur

Facebook Ads für Blogger – Teil 3: Die richtige Zielgruppe einstellen

Facebook Ads für Blogger – Teil 4: Welche Anzeige für welchen Content?

Facebook Ads für Blogger – Teil 5: Tipps & Tricks

8 Kommentare
  • Jenny

    12. Januar 2017 at 11:06 Antworten

    Tolle Zusammenfassung – ganz lieben Dank. Endlich wurde mal Licht ins Dunkel gebracht und vielleicht probiere ich es doch mal aus :)
    Liebe Grüße
    Jenny

  • Julia

    19. Januar 2017 at 12:06 Antworten

    Danke für die Insights, Jenny. Eine Frage, die vielleicht in einem der nächsten Posts beantwortet wird: Bekomme ich von Facebook eine gescheite Rechnung, die ich entweder selbst für das Finanzamt oder zur Weiterleitung an Kunden (falls ich für andere poste) verwenden kann? Oder wie weise ich nach, welches Invest ich geleistet habe? Danke und liebe Grüße, Julia

  • Blogprinzessin

    20. Januar 2017 at 15:02 Antworten

    Wenn ich das richtig im Kopf habe, gab es auch irgendwie nur noch ne komplizierte backdoor um aus dem Businessmanager wieder rauszukommen, nachdem man einmal drin ist. Kann sein das sich das inzwischen geändert hat (wäre ja mal was).

    Liebe Grüße,
    Katarina

  • Anja

    5. Februar 2017 at 16:37 Antworten

    Coole Serie, ich stolpere mich bisher so durch und freu mich, hier mehr zu lernen!! Dankeschön Jenny. Freu mich schon auf die nächsten Posts!!

    LG aus Leipzig von Anja

  • Sarah Keshtkaran

    6. Februar 2017 at 23:37 Antworten

    Das klingt spannend! Mich würde interessieren wie viel man denn da so ca. zahlt… ich freue mich auf die nächsten Artikel!!

    • Julia

      9. März 2017 at 14:32 Antworten

      Den Betrag kannst Du ja selbst festlegen. Das heißt, Du erlebst keine bösen Überraschungen. Generell gilt: Je spezieller Du Deine Zielgruppe einkreisen willst, desto teurer wird es. Aber ich habe z.B. mal einen Versuch mit 40€ gemacht für 3 Wochen.

  • Veronique | keksstaub.de

    26. Februar 2017 at 13:58 Antworten

    Der Einstieg war ganz spannend, wann werden denn wohl die nächsten Teile folgen?

    LG Veronique

  • Julia

    9. März 2017 at 14:27 Antworten

    Hallo Ihr Lieben, wann kommt denn der nächste Teil dieser Serie? Ist ja nun schon 2 Monate angekündigt :) Oder könnt Ihr ein anderes Tutorial empfehlen?

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