Bloggen als Business in Berlin

Bloggen als Business in Berlin

Bloggen als Business – das war auf der BLOGST Konferenz eine spanndende Diskussionsrunde, fachkundig moderiert von Indre vom Blog M i MA und viele von Euch hatten den Wunsch diesem Thema einen ganzen Tag zu widmen. Und so kamen an einem kalten Samstag im Januar 22 Blogger zusammen , die einen noch nicht so lange dabei, die anderen alte Hasen, um mehr über die Möglichkeiten zu erfahren, wie man mit dem Blog Geld verdienen kann und ob man das überhaupt möchte. Zu Gast waren wir in sehr kreativer Umgebung, in den Etsy Labs in Berlin.

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Werbung vs. Vertrauen und Authentizität waren wichtige Begriffe, die immer wieder fielen und uns durch den Tag begleitet haben. Aber auch die Feststellung, dass wir lernen müssen, das wir es wert sind, dass wir unsere eigene Arbeit schätzen und sie auch von anderen anerkennen lassen sollten. Wir haben diskutiert, gemeinsam Strategien entwickelt und versucht Lösungsansätze für das Thema Blogbusiness zu finden. Denn alle Teilnehmer sind ja nicht nur Blogger, sondern auch selber Leser und so konnten wir am Ende Ideen zusammen tragen und feststellen, dass Werbung und Vetrauen sich nicht ausschliessen. Denn Werbung kann spannend und bereichernd sein. Werbung kann inspirieren und neue Wege zeigen. Werbung gehört zu unserem Alltag. Warum also nicht auch im Blog?

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Es war ein intensiver Tag in Berlin, der einmal mehr gezeigt hat, dass es „gut ist, den heimischen Schreibtisch auch mal zu verlassen“ wie Zoe von Golden & Pink es in ihrem Workshopbericht auf den Punkt gebracht hat.

Auch für Sophie von BerlinFreckles war neben den Inhalten des Workshops vor allem das Kennenlernen der Menschen hinter den Blogs am spannensten und sie hat in ihrem Workshopbericht die einzelnen Teilnehmer zitiert und mit ihrem Einverständnis habe ich das für unseren Blog übernommen:

Birgit von EmmaBee schrieb in ihrem Blogartikel “Wenn zwei Welten sich miteinander verbinden” über die Zusammensetzung der Workshop-Teilnehmer: “…diese wunderbare Mischung machte den Horizont noch etwas weiter, Träume ein klein wenig größer und die Köpfe um viele Gedanken reicher.”

Kerstin von Ein zweiter Blick schrieb “Sicher hatte man das alles schon einmal gehört, aber in dieser Art und durch die Gruppendynamik ergab sich oft eine andere Sicht der Dinge.” in ihrem Artikel “Bloggen als Business (Blogst-Workshop in Berlin)”. Natürlich hätte man sich die Informationen auch irgendwie zusammen googeln können, aber manchmal bedarf es eines Workshops und der Gespräche mit anderen, um die Gedanken klarer zu fassen.

Elke von heim@kult spricht mir in ihrem Artikel “bin aus Berlin zurück, Spät, aber…” aus dem Herzen, wenn sie schreibt: “Ich hoffe wir bleiben alle so quirlig kreativ, sozial und verstehen uns als Netzwerk…”, denn die deutsche Blogosphäre kann sich in Sachen Netzwerken noch eine Menge abschauen. Hierzulande wird noch zu oft das Süppchen im eigenen kleinen Kochtopf gerührt.

Friederike von freiseindesign stellte in ihrem Artikel “Blogst Workout im Hauptstadtquartier /// Bloggen als Business” fest, “…nur wenn man sich austauscht, das eigene Tun durchleuchtet und gemeinsam reflektiert, fällt auf, was es zu verbessern gibt, welche Möglichkeiten noch brachliegen…”. Das, was als kollegiale Beratung schon längst in der Berufswelt ein Begriff ist, sollte man durchaus unter Bloggern häufiger praktizieren. Den eigenen Blog anderen Bloggern – auch und gerade aus anderen Sparten – zeigen und um konstruktives Feedback und Hilfestellung zu ganz konkreten Fragen bitten.

Auch Anette von Lebenslustiger schätzte es in ihrem Bericht vom “Blogst Workshop“ wie ich, dass wir …“einen ganzen Tag Zeit zum Austausch, Gedankenmachen, Netzwerken, Lernen und Sichklarwerden, wohin der eigene Blog denn werbungsmäßig steuern soll und ob überhaupt.” hatten. Wann nimmt man sich denn schon die Zeit, einen ganzen Tag lang darüber nachzudenken, wohin die Reise in Sachen Werbung gehen soll? Zugegeben, wenn der Blog absolut werbefrei bleiben soll und man nicht nach einer kleinen Einnahmequelle schielt, dann stellen sich solche Fragen natürlich nicht.

Marisa von Engelenchen kennt auch das Phänomen, das ab einer gewissen Bekanntheit einsetzt. “LeserInnen, die vielleicht keinen eigenen Blog schreiben, können sich die Vielzahl der Mails, die einen mit der Zeit erreichen und die ein sehr breites Spektrum von Werbeanfragen beinhalten, gar nicht vorstellen.”, schreibt sie in ihrem Artikel “BlogSt in Berlin”. Was unterscheidet gute Kooperationsanfragen von schlechten und wie erkenne ich die? Wie viel Zeit kann und will ich als Blogger überhaupt in Kooperationen investieren?

Sandra von Pressesprecheralltag und Wortkonfetti schreibt in ihrem Blogartikel “B wie Blogst-Gedankenkarussell” über das Bloggen, “…dass es kein belangloses Freak-Hobby ist,… sondern eine Leidenschaft, die Menschen zusammenbringt.”

Auch während der Pausen wurde genetzwerkt was das Zeug hielt und hätte die Vabrique, in der wir zur Mittags- und Kaffeezeit bestens verpflegt wurden nicht nach Workshopende schon geschlossen gehabt, wären wir wohl bis in die Nacht an einer Stelle geblieben!

 

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Wir bedanken uns bei allen die dabei gewesen sind für diesen besonderen Tag! Danke auch an unsere Sponsoren design3000, Fashion for Home, heaven + paper, der Feinen Billetterie, unserem Foodsponsor just t und unserem Gastgeber Etsy für die tolle Unterstützung.

Ein besonderer Dank geht an Indre, die nicht nur diesen Tag großartig moderiert, sondern ihn auch für alle die nicht dabei waren in einer Dokumentation festgehalten hat.

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Ihr habt Lust auch einmal dabei zu sein? Am 27. und 28. April 2013 sind wir mit Bloggen als Business+ in Hamburg!

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